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Denknetz Abendveranstaltung Steuerdumping: Schurkenstaat Schweiz?
Montag, 4. Juni 2012 20.15 Uhr – 21.45 Uhr, Hotel Bern, Bern, Zeughausgasse 9
Trotz Wirtschaftskrise sind die in der Schweiz versteuerten Gewinne enorm gewachsen: Von 120 Mia Franken im Jahr 2004 auf 280 Mia Franken im Jahr 2008 (aktuellste verfügbare Zahl). Hauptgrund:Der Zuzug internationaler Konzerne im Gefolge der hiesigen Steuerdumping-Politik. Für die betroffenen Wegzug-Länder ist dies mit gesamthaften Steuerverlusten in zweistelliger Milliardenhöhe verbunden. Hier braut sich neben der Auseinandersetzung um das Steuerhinterziehungsgeheimnis («Bankgeheimnis») eine zweite steuerpolitische Front zusammen, in der die Schweiz in massive Konflikte mit anderen Staaten gerät. Worum geht es im Detail? Wie reagieren die bürgerlichen Kräfte, wie die Linke?
Mit Peter Hug, internationaler Sekretär der SP Schweiz und Beat Ringger, Mitherausgeber des Denknetz-Sachbuches «Richtig Steuern»
Zum Flyer
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Unternehmen im Steuerstreik
Explodierende Gewinnsummen, Steuersätze mit Schwindsucht
Der Dachverband der Wirtschaft, economiesuisse, behauptet seiner jüngsten Publikation, dass Unternehmer einen beträchtlichen und wachsenden Anteil an der Steuerlast in der Schweiz tragen. Tatsache ist, dass die Unternehmensgewinne in den letzten Jahren rasant angestiegen sind, die Unternehmen aber anteilsmässig immer weniger Steuern bezahlen. Hier die aktuellsten Zahlen zu den Unternehmenssteuersätzen in der Schweiz.
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Lancierung einer Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen BGE
Stellungnahme des Denknetz
Lancierung der Debatte über eine wichtige Vision
Konkrete Ausgestaltung stellt viele Fragen
Denknetz lanciert Modell einer Bedingungslosen Erwerbsauszeit BEA
Am 11. April ist in der Schweiz die Eidg. Volksinitiative für ein Bedingungsloses Grundeinkommen lanciert worden. Die Initiantinnen und Initianten vertreten ein wichtiges Grundanliegen. Sie wollen mit dem BGE all jenen Menschen eine Alternative bieten, die heute aus Gründen der Existenzsicherung gezwungen sind, schlecht bezahlte, prekäre oder entwürdigende Erwerbsarbeit zu verrichten. Dieses Grundanliegen teilt das Denknetz voll und ganz.
Die Initiative macht keine Aussagen zur konkreten Ausgestaltung eines BGE. In der Umsetzung entscheidet sich jedoch, ob das BGE einen Beitrag zu einer solidarischeren und gerechteren Welt leistet oder eine Sozialabbau-Falle darstellt.
Weiter
Positionspapier der Fachgruppe Sozialpolitik: Ein Bedingungsloses Grundeinkommen muss die Freiheit aller stärken
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Wirtschafts- und Finanzkrise 2.0
Das Jahr 2012 wird ein Krisenjahr. Drei aktuelle Texte zum Krisenverlauf und zu einer alternativen Krisenbewältigung
Brandherd Europa: Drei Jahre nach Lehman Brothers sind die Finanzmärkte wieder ausser Rand und Band. Wie ist die Situation einzuschätzen, und welche Politik soll die Linke verfolgen? Drei Texte dazu:
Im Diskussionspapier der Denknetz-Fachgruppe Politische Ökonomie Krise 2.0: Eine Politik für die 99% schreiben die Autoren: "Sollte sich die Lage destabilisieren, könnte die Krise rasch einen unkontrollierbaren Verlauf annehmen" . Auch in der von der Krise bislang noch verhältnismässig wenig betroffenen Schweiz müsse die Linke deshalb rechtzeitig die Eckwerte definieren, nach denen sie auf eine neuerliche Zuspitzung der Krise reagieren wolle.
Der Politologe und ver.di-Berater Klaus Busch schildert in seinem längeren Text Scheitert der Euro? detailliert und kenntnisreich den Verlauf der Eurokrise seit dem Winter 2010. Er beurteilt die Politik der EU als fatal und plädiert für eine soziale und demokratische Alternative dazu.
Roland Herzog und Hans Schäppi analysieren in ihrem Widerspruch-Artikel Gemeinsam für eine globale Transformation die Krise als Folge der Widersprüche im Akkumulationsprozess des Kapitals und ziehen daraus Schlüsse für eine zukunftsweisende Strategie zur Krisenbewältigung.
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Tagung 100 Jahre Zürcher Generalstreik
Samstag, 23. Juni 2012
Am Samstag, den 23. Juni 2012 organisiert die Robert-Grimm-Gesellschaft zusammen mit dem Denknetz eine Tagung anlässlich des ersten Generalstreiks, der in der Schweiz stattgefunden hat. Er wurde am Abend des 11. Juli 1912 vor dem Volkshaus Zürich angekündigt und am 12. Juli mit Erfolg durchgeführt. Anlass waren die miserablen Arbeitsbedingungen und die ständige Parteinahme der Regierungen für die Unternehmer.
An der Tagung, die am historischen Schauplatz - dem weissen Saal im Zürcher Volkshaus - stattfindet, wird der Generalstreik von Zürich beleuchtet (Christian Koller) und die Streiktheorie von Robert Grimm diskutiert (Bernard Degen). Anschliessend erläutert Bettina Dauwalder (VPOD Bern) die aktuelle Situation im Schweizer Gesundheitswesen, Vasco Pedrina und einE KollegIn aus einem EU-Land die Lage in Europa und die Erfahrung aktueller Generalstreiks. Die Tagung schliesst mit einer Podiumsadiskussion (u.a. mit Paul Rechsteiner und Hansueli Scheidegger).
Der Flyer zur Tagung
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Infobrief # 16 im Dezember 2011 erschienen!
Wachstumsdebatte
Geht nichts ohne Wachstum? Geht ein Wachstum ohne Zerstörung? Was wächst hier überhaupt, und warum? Der neue Infobrief ordnet die Debatten zu Wirtschaftswachstum, Umweltzerstörung und Kapitalismus. Mit Dutzenden von Hinweisen und weiterführenden Links.
ZUM DOWNLOAD der PDF Datei
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Denknetz Jahrbuch 2011 im Buchhandel
Gesellschaftliche Produktivität jenseits der Warenform
Im vorliegenden Denknetz Jahrbuch sollen gesellschaftliche Bereiche ausgeleuchtet werden, in denen die kapitalistischen Prinzipien der Konkurrenz und des Eigentums kontraproduktive Wirkungen entfalten, und dies nicht nur in sozialer und ökologischer, sondern gerade auch in ökonomischer Hinsicht. Bereiche also, in denen – in marxistischer Terminologie gesprochen - die Produktionsverhältnisse zur Fessel der Produktivkräfte geworden sind, diese Produktivkräfte respektive die damit verbundenen Leute darauf drängen, über die bornierten Formen der Konkurrenz und des Eigentums hinaus zu kommen. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die vielfältige soziale Praxis einer Wieder-Aneignung gesellschaftlicher Ressourcen, wie sie überall auf der Welt zunehmend beobachtet werden kann. Projekte, die den Prinzipien der Selbstorganisation und der Wirtschaftsdemokratie verpflichtet sind und deren Selbstreflexionen über Potentiale, Widersprüche und Grenzen ihrer Arbeitsweise für eine echte Perspektive jenseits der Warenform fruchtbar sein könnten.
Mit Beiträgen von Mascha Madörin, Sabine Nuss, Ueli Mäder, Bettina Dyttrich, Gerald Raunig, Felix Stalder, Ruth Gurny, Katharina Götsch, Vania Alleva, Mauro Moretto, Beat Ringger, Hans Baumann, Holger Schatz, Bea Schwager, Bettina Wyer, Patrick Angele, Sebastian Dissler, Marco Kistler, Tanja Walliser, Cédric Wermuth, Klaus Busch, Dierk Hirschel, Vasco Pedrina
Ab 28.10.2011 im Buchhandel erhältlich. Denknetz Mitglieder erhalten das Buch kostenlos per Post.
ca. 200 S., Broschur Fr. 25, Euro: 17
ISBN: 978-3-85990-170-4
Verlag Edition 8, Zürich (www.edition8.ch)
Inhaltsverzeichnis
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