Sie sind hier

Demokratie als Notwendigkeit und Programm

Ein Working Paper zur Eröffnng eines  Diskurszyklus zur Demokratie

Der Ruf nach mehr Demokratie hat das Potential, zum Kristallisationspunkt fortschrittlicher Perspektiven zu werden und damit die Lücke zu schliessen, die durch die Krise des Sozialismus entstanden ist. Gleichzeitig akzentuiert sich der Kampf um die Deutungshoheit darüber, was unter Demokratie zu verstehen ist. Die nationalkonservativen Kräfte reklamieren, die Vertretung des Volkes zu sein und betreiben gleichzeitig den Abschied von den Menschenrechten. Die Linke reagiert verunsichert. Gründe genug für das Denknetz, einen auf mehrere Jahre ausgelegten Diskurszyklus zur Demokratie zu lancieren.

Den inhaltlichen Einstieg in diesen Zyklus macht ein Working Paper, in dem versucht wird, den inhaltlichen Rahmen abzustecken und die grundlegenden Diskursstränge zu skizzieren. Eine zentrale Aussage des Textes: Wir leben in einer Protodemokratie, die auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft weiterentwickelt werden muss; damit wird auch die Überwindung des Kapitalismus zum Thema. Der Text schlägt den Bogen zu aktuellen Fragestellungen wie z.B. der Migrationspolitik, der halbdirekten Demokratie und dem Verhältnis der Schweiz zu Europa.

 

Das Working Paper als pdf