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Was kommt nach dem arabischen Frühling?

Abendveranstaltung Freitag 20. Januar 2012 Volkshaus Zürich sowie Workshop am 21.1.2012


Vor knapp einem Jahr entwickelte sich in nahezu allen nordafrikanisch-arabischen Ländern ein unerwartet intensiver Prozess sozialer Umwälzungen. Der arabische Frühling wurde getragen von mutigen und mächtigen Bewegungen aus unterschiedlichen sozialen Schichten. Unsere Gäste analysieren die Voraussetzungen, Perspektiven und Grenzen dieser Umwälzungen. Mit Mamdouh Habashi, Vizepräsident des World Forum for Alternatives und Mitbegründer des Sozialistischen Partei Ägyptens, und Fathi Chamkhi, Sprecher von RAID-Attac Tunesien. Freitag 20. Januar 2012, 19:00h - 21:30h, Volkshaus Zürich

21.1.12: Vertiefungsworkshop mit beiden Referenten am Samstag 21.1.2012 von 10 Uhr bis 13 Uhr in der Unia Zentrale Strassburgerstr. 12, Werdplatz

Der Flyer zu beiden Anlässen


Wirtschafts- und Finanzkrise 2.0

Das Jahr 2012 wird ein Krisenjahr. Drei aktuelle Texte zum Krisenverlauf und zu einer alternativen Krisenbewältigung


Brandherd Europa: Drei Jahre nach Lehman Brothers sind die Finanzmärkte wieder ausser Rand und Band. Wie ist die Situation einzuschätzen, und welche Politik soll die Linke verfolgen? Drei Texte dazu:

Im Diskussionspapier der Denknetz-Fachgruppe Politische Ökonomie Krise 2.0: Eine Politik für die 99% schreiben die Autoren: "Sollte sich die Lage destabilisieren, könnte die Krise rasch einen unkontrollierbaren Verlauf annehmen" . Auch in der von der Krise bislang noch verhältnismässig wenig betroffenen Schweiz müsse die Linke deshalb rechtzeitig die Eckwerte definieren, nach denen sie auf eine neuerliche Zuspitzung der Krise reagieren wolle.

Der Politologe und ver.di-Berater Klaus Busch schildert in seinem längeren Text Scheitert der Euro? detailliert und kenntnisreich den Verlauf der Eurokrise seit dem Winter 2010. Er beurteilt die Politik der EU als fatal und plädiert für eine soziale und demokratische Alternative dazu.

Roland Herzog und Hans Schäppi analysieren in ihrem Widerspruch-Artikel Gemeinsam für eine globale Transformation die Krise als Folge der Widersprüche im Akkumulationsprozess des Kapitals und ziehen daraus Schlüsse für eine zukunftsweisende Strategie zur Krisenbewältigung.


Tagung 100 Jahre Zürcher Generalstreik

Samstag, 23. Juni 2012


Am Samstag, den 23. Juni 2012 organisiert die Robert-Grimm-Gesellschaft zusammen mit dem Denknetz eine Tagung anlässlich des ersten Generalstreiks, der in der Schweiz stattgefunden hat. Er wurde am Abend des 11. Juli 1912 vor dem Volkshaus Zürich angekündigt und am 12. Juli mit Erfolg durchgeführt. Anlass waren die miserablen Arbeitsbedingungen und die ständige Parteinahme der Regierungen für die Unternehmer. An der Tagung, die am historischen Schauplatz - dem weissen Saal im Zürcher Volkshaus - stattfindet, wird der Generalstreik von Zürich beleuchtet (Christian Koller) und die Streiktheorie von Robert Grimm diskutiert (Bernard Degen). Anschliessend erläutert Bettina Dauwalder (VPOD Bern) die aktuelle Situation im Schweizer Gesundheitswesen, Vasco Pedrina und einE KollegIn aus einem EU-Land die Lage in Europa und die Erfahrung aktueller Generalstreiks. Die Tagung schliesst mit einer Podiumsadiskussion (u.a. mit Paul Rechsteiner und Hansueli Scheidegger).

Der Flyer zur Tagung


Infobrief # 16 im Dezember 2011 erschienen!

Wachstumsdebatte


Geht nichts ohne Wachstum? Geht ein Wachstum ohne Zerstörung? Was wächst hier überhaupt, und warum? Der neue Infobrief ordnet die Debatten zu Wirtschaftswachstum, Umweltzerstörung und Kapitalismus. Mit Dutzenden von Hinweisen und weiterführenden Links.

ZUM DOWNLOAD der PDF Datei


Denknetz Jahrbuch 2011 im Buchhandel

Gesellschaftliche Produktivität jenseits der Warenform


Im vorliegenden Denknetz Jahrbuch sollen gesellschaftliche Bereiche ausgeleuchtet werden, in denen die kapitalistischen Prinzipien der Konkurrenz und des Eigentums kontraproduktive Wirkungen entfalten, und dies nicht nur in sozialer und ökologischer, sondern gerade auch in ökonomischer Hinsicht. Bereiche also, in denen – in marxistischer Terminologie gesprochen - die Produktionsverhältnisse zur Fessel der Produktivkräfte geworden sind, diese Produktivkräfte respektive die damit verbundenen Leute darauf drängen, über die bornierten Formen der Konkurrenz und des Eigentums hinaus zu kommen. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die vielfältige soziale Praxis einer Wieder-Aneignung gesellschaftlicher Ressourcen, wie sie überall auf der Welt zunehmend beobachtet werden kann. Projekte, die den Prinzipien der Selbstorganisation und der Wirtschaftsdemokratie verpflichtet sind und deren Selbstreflexionen über Potentiale, Widersprüche und Grenzen ihrer Arbeitsweise für eine echte Perspektive jenseits der Warenform fruchtbar sein könnten.

Mit Beiträgen von Mascha Madörin, Sabine Nuss, Ueli Mäder, Bettina Dyttrich, Gerald Raunig, Felix Stalder, Ruth Gurny, Katharina Götsch, Vania Alleva, Mauro Moretto, Beat Ringger, Hans Baumann, Holger Schatz, Bea Schwager, Bettina Wyer, Patrick Angele, Sebastian Dissler, Marco Kistler, Tanja Walliser, Cédric Wermuth, Klaus Busch, Dierk Hirschel, Vasco Pedrina

Ab 28.10.2011 im Buchhandel erhältlich. Denknetz Mitglieder erhalten das Buch kostenlos per Post.

ca. 200 S., Broschur Fr. 25, Euro: 17 ISBN: 978-3-85990-170-4

Verlag Edition 8, Zürich (www.edition8.ch)

Inhaltsverzeichnis


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